Compabase

Neuigkeiten bei Compabase

Nachfolgend veröffentlichen wir die neuesten Änderungen an der Compabase-Plattform.

Neue Filter in der Unternehmenssuche

Die Unternehmenssuche hat jetzt die Schaltfläche „Weitere Filter“, die sechs weitere Gruppen einblendet: Schlüsselwörter, Steuern, Vorstand, öffentlicher Sektor, Risiko und Vermögen. Bei den Finanzdaten sind EBITDA, ROE, Liquidität 3. Grades, Verschuldungsgrad und das Umsatzwachstum zum Vorjahr hinzugekommen. Bei den Filtern für E-Mail und Website lassen sich jetzt nur verifizierte Postfächer und erreichbare Websites auswählen.

Bisher ließ sich die Unternehmensliste vor allem nach Standort, Branche und Finanzergebnissen eingrenzen. Details wie estnische CIT, Prokura, gewonnene Ausschreibungen oder ein Restrukturierungsverfahren mussten auf jedem Unternehmensprofil einzeln geprüft werden. Die Filter gelten auch für den Export als CSV und XLSX.

Die neuen Filter helfen unter anderem dabei:

  • Kundenlisten unter Auftragnehmern öffentlicher Aufträge, Empfängern von EU-Fördermitteln und NFZ-Leistungserbringern aufzubauen – mit einer Spanne für Auftrags-, Förder- oder Vertragswerte,
  • Gesellschaften mit estnischer CIT, von der Umsatzsteuer befreite Unternehmen oder an der Warschauer Börse notierte Gesellschaften in einer gewählten Spanne der Marktkapitalisierung zu finden,
  • Geschäftspartner in Insolvenz, Restrukturierung, Liquidation oder auf einer Sanktionsliste auszusortieren,
  • Unternehmen nach ihrer Struktur – Vorstandsgröße, Aufsichtsrat, Prokura – sowie nach Vermögen und Eigenkapital auszuwählen.

Verifizierte Kontaktdaten für weitere Unternehmen

Wir haben die Suche und Prüfung von Kontaktdaten ausgebaut. Seit dem 25. September sind in die Profile von KRS-Gesellschaften über 62.000 neue Websites und fast 26.000 E-Mail-Adressen eingeflossen. Eine Website ordnen wir einem Unternehmen erst zu, wenn wir darauf seine NIP, KRS-Nummer, REGON oder Sitzadresse finden; E-Mail-Adressen prüfen wir direkt bei den Mailservern. Nicht existierende oder Wegwerf-Adressen erscheinen weder in Exporten noch über MCP.

Im KRS geben nur manche Gesellschaften Kontaktdaten an, und die vorhandenen sind oft veraltet. Bisher mussten Website und E-Mail eines Geschäftspartners von Hand gesucht werden – mit dem Risiko, bei einer Firma mit ähnlichem Namen zu landen.

Compabase kennt heute die Website von über 155.000 Gesellschaften, die E-Mail-Adresse von über 200.000 und die Telefonnummer von über 77.000. Das hilft unter anderem dabei:

  • Listen potenzieller Kunden mit funktionierenden E-Mail-Adressen aufzubauen,
  • Geschäftspartner oder Schuldner schnell zu kontaktieren, ohne im Netz zu suchen,
  • CRM-Daten über die API und Dateiexporte zu ergänzen.

Marken

In den Profilen von Gesellschaften und Einzelunternehmen gibt es jetzt den Abschnitt „Marken“ mit Daten des polnischen Patentamts (UPRP). Wir zeigen Name und Art der Marke (Wort-, Bild-, Wort-Bild-Marke), Nummer, Waren- und Dienstleistungsklassen, Status sowie das Datum, bis zu dem die Marke geschützt ist. Rund 197.000 Marken haben wir Unternehmen zugeordnet; über 34.000 Unternehmen besitzen mindestens eine aktive Marke. Die Daten werden täglich aktualisiert und sind auch im KI-Assistenten und über MCP verfügbar.

Eine Marke gehört oft zu den wertvollsten Vermögenswerten eines Unternehmens. Um herauszufinden, welche Marken einem bestimmten Geschäftspartner gehören, musste man das UPRP-Register bisher nach dem unterschiedlich geschriebenen Namen des Inhabers durchsuchen.

Der Abschnitt hilft unter anderem bei:

  • der Due-Diligence-Prüfung vor einer Übernahme oder Investition – gehört die Marke wirklich der Gesellschaft und wie lange ist sie geschützt,
  • der Prüfung von Lizenz- oder Franchisegebern,
  • der Beobachtung von Wettbewerbern – neue Markenanmeldungen kündigen oft neue Produkte an.

NFZ-Verträge

In den Profilen von Leistungserbringern im Gesundheitswesen gibt es jetzt den Abschnitt „NFZ-Verträge“. Er zeigt, seit wann ein Unternehmen mit dem polnischen Nationalen Gesundheitsfonds (NFZ) zusammenarbeitet, wie viele Verträge es im laufenden Jahr erfüllt und welchen Wert sie haben, in welchen Regionalstellen und Leistungsarten, sowie ein Diagramm des Vertragswerts über die Jahre. Die Daten umfassen über 37.000 Leistungserbringer und Verträge seit 2008 im Gesamtwert von über 1,4 Bio. zł. Sie werden täglich aktualisiert und sind auch im KI-Assistenten und über MCP verfügbar.

Für Praxen, Krankenhäuser, Labore oder Rehabilitationseinrichtungen ist der NFZ-Vertrag oft die wichtigste Einnahmequelle, während Jahresabschlüsse diese Einnahmen erst mit über einem Jahr Verzögerung zeigen. Zudem sind die NFZ-Daten auf die Regionalstellen verteilt.

Der neue Abschnitt hilft unter anderem bei:

  • der Einschätzung, wie stabil die Einnahmen einer medizinischen Einrichtung sind – vor einer Zusammenarbeit, Finanzierung oder einem Leasing,
  • der Marktanalyse – wer in einer Region welche Leistungen in welchem Umfang erbringt,
  • der Ansprache von Einrichtungen mit Budget für Medizintechnik, Dienstleistungen und Personal.

Verträge mit dem öffentlichen Sektor

In den Unternehmensprofilen gibt es jetzt den Abschnitt „Verträge mit dem öffentlichen Sektor“ mit Daten aus dem Zentralen Vertragsregister des polnischen Finanzministeriums. Zu jedem Vertrag zeigen wir Abschlussdatum, Gegenstand, Auftraggeber und Wert sowie einen Link zum Registereintrag. Die Datenbank umfasst über 920.000 seit dem 1. Juli 2026 geschlossene Verträge im Gesamtwert von rund 49 Mrd. zł, mit über 26.000 öffentlichen Stellen und über 160.000 Auftragnehmern. Die Daten werden alle drei Stunden aktualisiert und sind auch im KI-Assistenten und über MCP verfügbar.

Ausschreibungen aus BZP und TED zeigen nur einen Teil der Zusammenarbeit von Unternehmen mit dem öffentlichen Sektor. Viele Verträge werden ohne Ausschreibung vergeben, etwa unterhalb der gesetzlichen Schwellenwerte, und waren bisher nicht an einem Ort sichtbar.

Der Abschnitt hilft unter anderem bei:

  • der Einschätzung, wie stark die Umsätze eines Geschäftspartners von öffentlichen Aufträgen abhängen,
  • der Suche nach Lieferanten, die bereits mit Gemeinden, Schulen oder Krankenhäusern arbeiten,
  • der Beobachtung von Wettbewerbern auf dem Markt für öffentliche Aufträge.

Öffentliche Ausschreibungen

Wir haben eine Suche nach öffentlichen Ausschreibungen auf Basis der Bekanntmachungen aus dem polnischen Amtsblatt für öffentliche Aufträge (BZP) und dem EU-Portal TED entwickelt. Die Daten sind auch über die API, MCP und den KI-Assistenten verfügbar, der beim Monitoring und bei der Analyse von Ausschreibungen hilft.

Zusätzlich haben wir eine Suche nach Auftragnehmern entwickelt. Derzeit gibt es über 200.000 Verknüpfungen von Unternehmen mit BZP-Bekanntmachungen und über 120.000 mit TED. So sehen Sie für jeden Geschäftspartner, welche öffentlichen Aufträge er gewonnen hat und von welchen Auftraggebern.


Einzelunternehmen (CEIDG) mit dem KRS verknüpft

Als Erste veröffentlichen wir Kapital- und Personenverflechtungen zwischen Einzelunternehmen und Personen, die im polnischen Landesgerichtsregister (KRS) eingetragen sind. Im Abschnitt „Verflechtungen“ eines Unternehmensprofils sehen Sie jetzt auch die Einzelunternehmen von Vorstandsmitgliedern und Gesellschaftern, im Profil eines Einzelunternehmens seine Verbindungen zu Gesellschaften.

Dafür haben wir ein fortgeschrittenes Scoring-System entwickelt, das unter anderem berücksichtigt:

  • die Häufigkeit des Vor- und Nachnamens in Polen (Daten des Statistikamts GUS),
  • den Standort,
  • gemeinsame Kontaktdaten: E-Mail, Telefon, Domain,
  • eine Adresse im selben Gebäude.

Die Abdeckung ist nicht vollständig – die Verknüpfungen umfassen nur Einzelunternehmen, die in Compabase geführt werden und gegenüber denen wir die Informationspflicht (Art. 14 DSGVO) erfüllt haben. Die Daten werden täglich aktualisiert.


Sicherheiten und Grundbücher

In den Unternehmensprofilen gibt es einen neuen Abschnitt „Besicherte Verbindlichkeiten“. Er zeigt Hypotheken, Register- und Finanzpfandrechte, Sicherungsübereignungen und Abtretungen, die im Anhang zum Jahresabschluss offengelegt sind. Zu jeder Position nennen wir den Gläubiger, den Betrag, die besicherte Schuld, den Sicherungsgegenstand und die Grundbuchnummer (KW), sofern die Immobilie dem Unternehmen gehört.

Der Abschnitt umfasst Abschlüsse für Zeiträume ab 2025, neue Dokumente verarbeiten wir laufend. Bereits über 3.700 Unternehmen haben Sicherheiten offengelegt. Die Daten sind auch im KI-Assistenten, über MCP und in der API verfügbar.


Neue Module im KI-Assistenten

Nach der Prüfung eines Geschäftspartners im polnischen Register der Mehrwertsteuerpflichtigen („Weiße Liste“) zeigt der Compabase-Assistent die Liste seiner Bankkontonummern an. In der Antwort sehen Sie außerdem den aktuellen Status auf der Weißen Liste. Die Daten stammen vom Finanzministerium und werden von uns täglich aktualisiert.

Der Assistent verfügt außerdem über eine Due-Diligence-Karte mit den wichtigsten Informationen aus der Compabase-Datenbank: Umsatzsteuerstatus, Risikosignale und die Finanzhistorie des Unternehmens.


Vom KI-Assistenten erzeugte CSV-Dateien

Ab heute kann der Compabase-Assistent CSV-, Excel- und JSON-Dateien erstellen und herunterladen. Beschreiben Sie im KI-Chat, welche Unternehmensdaten Sie exportieren möchten, und der Assistent bereitet die Datei zum Download vor.

Die neue Funktion ist ein Angebot an Analysten, die mit klassischen Dokumenten arbeiten und die Daten aller Unternehmen an einem Ort brauchen.